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Archiv der Kategorie 'Schreibstube'

Ein weiteres Elfchen

13. Juli 2007 22:38

Hallöchen allerseits,

hier möchte ich Euch ein weiteres Elfchen von mir vorstellen. Es ist auf der Fahrt am Wochenende entstanden.

Rasen
Warum Rasen?
Lieber langsam Fahren.
Bedeutet langsam Fahren Feigheit?
Warum?

LG
Seestern

Ein Elfchen

29. Juni 2007 23:01

Hallöchen allerseits,

hier möchte ich Euch mal ein Elfchen von mir vorstellen. Elfchen sind Texte die nur 11 Wörter in einer bestimmten Reihenfolge haben dürfen.
Wie es genau aussieht, seht Ihr ja an meinem Elfchen.

Sehnsucht
Einsamkeit - Stille
Was ist Leben?
Ist der Tod die Erlösung?
Verwirrung

LG
Seestern

Texte in der Schreibstube.

22:55

Texte in der Schreibstube

hier wird es die Texte nur in Deutsch geben, da mein Englisch nicht so gut ist, als das ich ganze Texte so übersetzen kann.
Ich bitte dies zu verzeihen, aber leider ist mir was anderes derzeit nicht möglich.

LG
Seestern

  • English
  • German

Erlebnisse

13. März 2007 08:52

Erlebnisse

Victoria war ein Mädchen von 16 Jahren, als sie zu träumen anfing. Sie nahm diese Träume jetzt auch bewußt wahr, was früher nicht der Fall gewesen war. Anfangs träumte sie von netten Jungs und schönen Begebenheiten. Aber irgendwann stellte sie fest, das sich ihre Träume verändert hatten und sogar Einfluß auf sie nahmen. Sie versuchte einige Zeit, sich davon nicht beeinflussen zu lassen, was aber leider nicht funktionierte. Bald stellte Victoria mit Entsetzen fest, dass was sie träumte auch einige Zeit später wirklich passierte, leider traf es immer Menschen, die sie gut kannte und teilweise auch eine sehr enge Beziehung zu ihnen hatte. So auch zu ihrem Vater, der als Dachdecker tätig ist und nach ihrem Traum, im Abstand von gut 3 Wochen, vom Dach stürzte. Da bemerkte sie zum ersten Mal richtig, dass sie Geschehnisse erahnen konnte, indem sie diese träumte.
Victoria hatte den Absturz ihres Vaters zwar ein wenig anders geträumt, aber in den Kernpunkten traf er schon zu.

Schon bald darauf lernte Victoria ihren ersten Freund kennen, der sie wie alle anderen auch Vicky nannte. Frank, so hieß ihr neuer Freund, meinte das ihre Träume Blödsinn wären, man könnte keine Geschehnisse oder Begebenheiten träumen, die dann auch tatsächlich geschehen würden. Dadurch das sie nun fast ständig mit Frank zusammen war, unternahmen die beiden auch viel gemeinsam.

So lernte Vicky auch einige Freunde von ihm kennen, unter anderem auch Sven, ein recht guter Freund von Frank. Im Gegensatz zu Franks anderen Freunden verstand Vicky sich sehr gut mit Sven. Mit ihm konnte sie über alles sprechen, egal ob es glückliche Erlebnisse waren oder auch Probleme. Denn Vicky hatte einige und viele davon konnte sie nicht mit ihrem Freund klären. Denn Frank hatte seine eigene Sicht auf die Dinge und ging nicht drauf ein, oder er wechselte das Thema, wenn Vicky versuchte mit ihm darüber zu reden. Also blieb ihr nichts anderes übrig, als mit Sven darüber zu sprechen, denn zu diesem Zeitpunkt verstand sie sich nicht sonderlich gut mit ihren Eltern, was daher kam, das ihre Eltern ihren Freund nicht akzeptierten.

Vicky versuchte nun so oft wie es möglich war, Sven zu sehen oder halt Frank zu überzeugen das es schöner wäre, wenn sie Sven mitnehmen würden. Frank willigte meist ein, so das sie sehr oft was zu dritt unternahmen. Dabei kam es immer mehr dazu das Frank vorne weg ging und Vicky und Sven hinterher schlenderten, da sie ungestört reden wollten, was Frank auch nicht weiter störte.
Frank fragte selten nach, über was sie sich unterhalten hatten, denn die meisten Themen ihrer Gespräche interessierten Frank nicht, da er übersinnliche Geschehnisse für Blödsinn hielt.
Wobei sich Vicky und Sven gerne über solche Themen unterhielten. So erzählte Vicky ihm auch was sie geträumt hatte, denn im Gegensatz zu Frank verstand Sven sie.

Denn der Absturz ihres Vaters war nur der Anfang gewesen, sie träumte nun öfter solche Geschehnisse. So zum Beispiel, das ein anderer guter Freund von ihr einen schlimmen Autounfall hätte, was auch leider eintraf, aber zum Glück passierte dem Freund nicht allzuviel, der Wagen allerdings war ein Totalschaden. Das Auto mußte dann zum Schrottplatz gebracht werden.

Was Vicky aber am meisten beunruhigte, war das sie geträumt hatte, dass Sven etwas passieren würde. Bei dem letzten Unfall, den sie geträumt hatte, war Sven mit verwickelt worden. Da Sven tagtäglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, hatte sie besondere Angst um ihn, denn in ihrem Traum vom Unfall, war auch ein Radfahrer betroffen, der den Unfall nicht überleben sollte. Sie rang lange mit sich, ob sie es Sven wirklich sagen sollte. Schließlich sagte sie es ihm auch, was sie geträumt hatte und bat ihn in Zukunft vorsichtiger zu sein, denn sie wolle ihn nicht verlieren. Sven hatte auch schon bemerkt das Vicky sich ihm gegenüber seltsam benahm.

Da sie an diesem Tag auch allein mit Sven war, da ihr Freund keine Zeit für sie hatte, erzählte sie ihm alle Einzelheiten des Traums. Sven versprach ihr vorsichtig zu sein, er konnte sich aber nicht vorstellen, dass ihm etwas passieren würde, da er immer eine Strecke fahren würde, auf der kaum Autos fuhren, da sie nicht mehr regulär genutzt wurde, seit dem die neue Ausbaustrecke, ganz in der Nähe fertig sei. Daher fahren da auch nur ganz selten noch Autos lang.

Als Vicky und Sven sich nach gut einer Woche mal wieder sahen, er besuchte sie diesmal zusammen mit ihrem Freund, da er kein eigenes Auto besaß und es doch ein wenig weiter weg war, erzählte er, dass er das Auto aus Vicky´s Traum gesehen hatte. Es war in der Autowerkstatt gewesen, wo Sven arbeitete. Vicky wurde bleich und setzte sich erst einmal, um sich von dem Schrecken zu erholen. Sie fragte sicherheitshalber noch einmal nach, ob es wirklich das Auto gewesen sei. Denn bis jetzt hatte sie selbst auch nicht unbedingt geglaubt dass es das Auto wirklich geben würde, obwohl es ja eigentlich auch kein besonderes Auto gewesen war.
Sie hatte diese Stelle vorher nie bewußt wahrgenommen, wenn sie hier mal lang gefahren war, was allerdings auch recht selten war, da die Straße ja nicht mehr regulär genutzt wurde. Vicky fing an zu weinen, denn sie hatte es einfach nicht glauben wollen das es schon wieder passiert war, aber leider sah die Wirklichkeit anders aus.
Sven, der merkte, wie schlecht es Vicky ging drängte sie ein wenig, das sie von hier wegfuhren. Vicky gab auch nach kurzem Drängen nach, nachdem sie sich wieder ein wenig beruhigt hatte und so in der Lage war, wieder zu fahren. Sie fuhren zu Sven nach Hause, denn zu ihm war es dichter als zu ihr nach Hause. Als sie bei Sven Zuhause angekommen waren, konnte Vicky das eben gesehene immer noch nicht glauben. Sven versuchte weiterhin sie zu beruhigen, merkte aber auch das Vicky selbst ruhiger wurde, so das er sich nicht mehr so große Sorgen um sie machte. Sie sprachen noch einmal über das eben Geschehene und auch was gestern passiert war, nachdem Sven geendet hatte, stellte Vicky fest, dass es genau mit ihrem Traum übereinstimmte. Als Vicky sich nun auch nach dem Gespräch endlich ganz beruhigt hatte, verabschiedete sie sich von Sven und fuhr nach Hause zu ihren Eltern, denen sie aber von diesem Vorfall nichts erzählte, denn sie hätten es nicht verstanden… Fortsetzung folgt

geschrieben von Silvya Markwardt

Mein Baum

13. Januar 2007 08:53

Mein Baum

Jetzt wo sich die Blätter wieder rot und golden färbten, die einsame und traurige Zeit wieder begann, merkte ich, wie einsam ich war. Kinder hatte ich keine und auch meine Freunde hatte ich schon vor Jahren verloren. Im September zog es mich immer wieder in die Ferne. Nie konnte ich in der Zeit an einem Ort bleiben. Ich merkte, dass mir mein Baum fehlte, aber das wurde mir erst jetzt bewusst. „Dies wird wohl meine letzte Reise werden“, dachte ich als ich meine Koffer packte und mich auf den Weg machte. Auch ich war nicht mehr jung. Es hatte sich einiges in den Jahren angesammelt während ich unterwegs gewesen war, aber das alles hatte heute kaum noch Bedeutung. Das einzigste wonach ich mich sehnte, war er.
Auch wenn ich dachte, dass ich ihn über die Jahre vergessen hatte, war er lediglich im Bewusstsein zurückgetreten, denn immer im September zog es mich wieder hin zu ihm. Aber dem hatte ich die letzten Jahre nicht nachgegeben, denn ich wollte es nicht wahrhaben, dass er es war, der mir fehlte. Ich war viel in der Welt herumgereist, doch dieses Jahr spürte ich, dass etwas anders war. Es hatte seine Zeit gebraucht bis mir klar wurde was es war. Es war mein Baum der mich brauchte, so wie ich ihn brauchte, all die Jahre, auch wenn ich es nicht wahr haben wollte.

Also machte ich mich wieder auf die Reise, zu ihm, denn ich hatte das Gefühl, dass es ihm nicht gut ging. Er schien die letzten Jahre auch zu kränkeln, da er nicht mehr meine Aufmerksamkeit bekam, wie er sie verdient hatte. Ich reiste wieder gen Heimat. Unterwegs dachte ich viel über meinen Baum nach und mir fiel auf, dass ich mich das erste mal seit Jahren wieder intensiv mit ihm beschäftigte. Je näher ich meinem Baum kam umso ruhiger und gelassener wurde ich. Ich merkte, dass er mir immer noch meine Kraft wieder geben konnte, selbst jetzt wo er kränkelte, aber das sollte sich ändern, sobald ich bei ihm war. Ich wollte ihn wieder pflegen und behüten, so dass er noch viele Jahre leben würde.
Ich habe mir viel im Leben kaputt gemacht, aber mein Baum hat mir immer wieder geholfen und nun war ich es ihm schuldig. Ich ließ während meiner Reise mein Leben Revue passieren und stellte dabei fest, dass ich ein sehr bewegtes Leben hatte, was sich nun dem Ende neigte. Es war viele Jahre her, dass ich das letzte mal bei meinem Baum gewesen war, woran nicht nur mein Lebenswandel schuld war, sondern auch mein Eigensinn. Ich konnte mir nicht eingestehen, wie wichtig er für mich war und dies hatte sich nun gerächt. Ich spürte wie ich meinem Ziel immer näher kam, es konnte nicht mehr weit sein bis ich meinen Baum endlich wieder erblickte.

„Oh je, was ist denn hier passiert?“ Verwundert schaute ich mich um, als ich den parkähnlichen Garten meines Elternhauses betrat. Der Garten hatte sich seit meinem letzten Besuch stark verändert. Da wurde mir erst bewusst wie lange ich nicht mehr in meinem Elternhaus gewesen war. Ich hatte es nach einem Streit mit meinen Eltern in jungen Jahren verlassen und war nie wieder hier her zurückgekehrt, bis heute. Inzwischen waren über 40 Jahre vergangen und meine Eltern lebten nicht mehr, sie waren vor einigen Jahren verstorben. Wir hatten zwar telefonisch Kontakt gehalten, aber auch der war sehr selten gewesen, denn sie verziehen mir nicht, dass ich sie als einzigstes Kind damals allein ließ.
Zu Ihrer Beerdigung war ich dann doch hingefahren, sie waren durch einen Unfall ums Leben gekommen. In Ihrem Testament hatten meine Eltern festgelegt, dass ich das Haus mit dem Garten erhalten sollte. Aber ich wollte damals noch nicht zurück in mein Elternhaus, irgend etwas hielt mich davon ab, wenn ich auch bis heute nicht sagen kann, was es war. Und heute war ich das erste mal wieder zuhause. Aber es war nicht mehr mein Zuhause. Ich hatte das Haus damals mit dem Garten vermietet. Die Mieter haben sehr viel verändert, nur die Bäume haben sie stehen gelassen, aber sich auch kaum um sie gekümmert.
Da stand er nun, mein Baum. Noch immer gerade gewachsen und auch sehr stämmig, denn er war schon alt, wenn auch nicht für einen Baum gerechnet. Er war mein Baum geworden, weil mein Vater ihn zu meiner Geburt im Garten pflanzte und sich die ersten Jahre darum kümmerte, bis ich mich um den Baum kümmern konnte. Nach meinem Fortgang kümmerte vermutlich mein Vater sich wieder um ihn. Ich setzte mich unter meinen Baum in das Gras und dachte an die Vergangenheit, wie ich mein Leben hier verbracht hatte. Ich schloss die Augen und ruhte ein wenig am Baum. Dann holte ich mir die Gartengeräte aus dem Schuppen und verhalf ihm zu mehr Platz. Mein Baum erholte sich langsam, was ich mehr spürte als sah. Nach getaner Arbeit lehnte ich mich wieder an ihn, schloss wieder die Augen und beschloss, morgen zum Notar zu gehen, um mein Testament zu hinterlegen.

geschrieben von Silvya Markwardt Oktober 2002